Schafgarbenblüten

Leicht herbe Wiesenblüte

Die Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblütler und kommt heute weltweit vor. Sie bevorzugt nährstoffreichen Lehmboden auf Weiden und Fettwiesen, kann aber auch auf Halbtrockenrasen und an Wegrändern gedeihen. Sie ist im Flachland und auf Bergwiesen bis zu einer Höhe von etwa 2000 Metern zu finden. Die Wurzeln der Schafgarbe wachsen bis zu einer Tiefe von 90 cm, sodass es schwer möglich ist, sie auszureißen. In der Küche finden Blätter und Blüten Verwendung.

Die in Europa vorkommende Sorte hat überwiegend weiße oder blass rosafarbene Blüten. Diese sind klein und zierlich und sitzen an der Spitze von großen, flachen und behaarten Stängeln. Die Schafgarbenblüten bilden Rispen, die einer Dolde ähneln. Das Kraut ist unter verschiedenen Namen bekannt, so zum Beispiel als Frauenkraut oder Gotteshand. Da Schafgarbe einigen giftigen Pflanzen ähnelt, ist beim Sammeln Vorsicht geboten.

Während die Blätter der Schafgarbe im Frühling zum Beispiel für Kräuterbutter, Kräutersalz oder Kräuteressig genutzt werden, sind die Schafgarbenblüten von Juni bis weit in den Herbst in der Küche sehr beliebt. Die kleinen Blüten aromatisieren Zucker, Sirup, Tee, Marmelade, Spirituosen sowie verschiedene Desserts. Schafgarbenblüten bieten sich als wunderschöne und essbare Dekoration. Der leicht herbe Geschmack der Schafgarbe erinnert an Muskat.

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